Für Akzeptanz und Gleichberechtigung
Wir bieten nicht jeden Sport an, aber: Wir bieten Sport für jeden!
Wir bieten nicht jeden Sport an, aber: Wir bieten Sport für jeden!
Liebe Vereins-Mitglieder,
hiermit möchten wir euch darüber informieren, dass mit den ab 21.05.2021 für die Stadt Essen gelockerten Corona-Maßnahmen, der Sportbetrieb im Freien ab sofort wieder möglich ist.
Was bedeutet dies allgemein?
Was bedeutet diese Lockerung nun konkret für den Vereinssport des Turnerbunds Haarzopf?
Wir hoffen, dass wir mit diesen Lockerungen einen ersten Schritt in Richtung Normalisierung des Vereinssports machen werden. Bitte haltet euch beim Sport unbedingt an den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Sobald es neue Informationen geben wird (abhängig vom Inzidenz-Verlauf), werden wir euch zeitnah informieren. Schaut bitte auch regelmäßig auf unsere Vereins-Homepage (tb-essen-haarzopf.de)
In diesem Sinne wünschen wir euch frohe Pfingstfeiertage und bleibt gesund!
Der geschäftsführende Vorstand Turnerbund Essen-Haarzopf 1903
Liebe Jedermänner,
ab nächste Woche (Start 2.9.2020) wird das wöchentliche Training mittwochs in der Halle stattfinden. Das Training beginnt hierbei um 20:15 Uhr.
Bitte am Eingang zum Sportplatz Nähe Vereinshaus des SUS warten.
Die bekannten Corona -Abstands- und Hygieneregeln sind hierbei weiterhin einzuhalten.
Bitte bringt zum Training Eure eigenen Gymnastikmatten mit.
Ein Duschen nach dem Training ist weiterhin nicht möglich.
Mit sportlichem Gruß
Peter Nickel
Liebe Sportlerinnen und Sportler
Seit dem 30.06.2020 habe ich meine Übungsleitertätigkeit im Turnerbund Haarzopf beendet.
50 Jahre Übungsleiterin mit wechselnden Funktionen haben mich sportlich und geistig fit gehalten. Jetzt aber möchte ich den Sport nur noch als Teilnehmer genießen.
Ich möchte mich bei allen auf diesem Wege für die Treue und die Geschenke zu meinem Abschied bedanken , die ich noch nicht persönlich erreicht habe. Besonders die Tafel mit den Unterschriften und netten Sprüchen hat mich sehr gefreut. Sie hat schon einen Ehrenplatz.
Zur Zeit mache ich als Hochrisiko-Patientin mit dem Sport in den Ferien eine Pause.
Bleibt gesund
Eure Christa
… wir waren erfolgreich mit unseren Sportlern: 10 Kinder, 1 Jugendliche, 22 Erwachsene
… wir haben den 3. Platz von allen Essenern Vereine bis 1000 Mitglieder erreicht
… wir hatten 2019 ca. 420 Mitglieder und somit ist der 3. Platz sehr gut
… wir erhalten ein Preisgeld von 100 €
… wir bedanken uns bei allen Sportler
… wir nehmen bereits für 2020 das Sportabzeichen ab
… wir hoffen auf viele Teilnehmer, die ihr Sportabzeichen ablegen
… ich bedanke mich auch im Namen des Vorstandes bei allen Aktiven und Helfern des Turnerbundes Essen Haarzopf 1903 für ihre Teilnahme und ihr Engagement
Brigitte Nötzel
Liebe Seniorinnen und Senioren,
in diesem Jahr fällt der so beliebte Seniorennachmittag leider aus. Wann er nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Da alle Teilnehmer zwischen 65 und 92 Jahre alt sind und damit der Risikogruppe für Coronaerkrankungen zuzuordnen sind, habe ich mic , nach Absprache mit Lars Schlüter und Bettina Buch zu diesem Schritt schweren Herzens entschlossen. Der Vorstand und auch ich können die Veantwortung für die Durchführung des Seniorennachmittages nicht übernehmen.
Ich bitte um Verständnis und hoffe auf ein Nachholen im neuen Jahr. Ich wünsche euch einen weiteren gesunden Jahresverlauf.
Mit freundlichen Grüßen
Hella (Seniorenbeauftragte)
Aktuelle Infos:
Für die Sportabzeichen-Abnahme gibt es aktuell zwei Sondertermine:
Am 1.9.2020 findet auf dem Messeparkplatz (Nähe Schley) um 9:30 Uhr
das 200 Meter Radfahren bzw. um 10:00 Uhr das 20 Km-Radfahren statt.
Am 5.9.2020 findet ebenfalls auf dem Messeparkplatz um 10:00 Uhr
das Nordic-Walking/Walking für die 7,5 km-Strecke statt.
Der ursprünglich für den 5.9.2020 geplante Termin für das Sportabzeichen
auf dem Sportplatz am Föhrenweg entfällt.
An alle Sportler, die ihr Sportabzeichen bei uns ablegen möchten!
In diesem Jahr werden wir unsere traditionelle Sportabzeichenabnahme in Verbindung mit dem „Treffpunkt Garage“ nicht durchführen können.
Trotzdem möchten wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, auf unserer Anlage am Föhrenweg die Wurf-, Lauf- und Sprungdisziplinen abzulegen. Die Essener Sportorganisation (ESPO) führt zur Zeit keine Abnahmen durch.
Am 22.07./ 29.07. und 05.08.2020 bieten wir von 18.00 bis 20.00 Uhr das Ausprobieren der einzelnen Disziplinen an und natürlich die Abnahme durch unsere dafür qualifizierten Übungsleiter.
Wegen der Coronaauflagen lassen wir die Teilnehmer um 18.00 Uhr und um 19.00 Uhr auf den Sport-platz. Die Zugänge zum Sportplatz sind verschlossen. Umkleideräume und Duschen können nicht genutzt werden. Während der sportlichen Aktivitäten muss kein Mund-Nase-Schutz getragen werden.
Selbstverständlich sind alle aktuellen Vorgaben der Coronaschutzverordnung einzuhalten.
Gemeinsam werden wir das hin bekommen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung unter der Rufnummer 7100471.
Ich hoffe, wir sehen uns
Brigitte Nötzel
Ab Montag, 25.05.2020 startet der Turnbetrieb wieder für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab dem Alter von 6 Jahren.
Bitte meldet Euch bei den Übungsleitern an. Alles muss unter Einhaltung der Coronaschutzregeln laufen.
Dafür sind die Übungsleiter verantwortlich. In der Halle können max. 15 Personen turnen.
Die Telefonnummern der einzelnen Übungsleiter findet ich auf der Seite mit dem Kursplan.
Im Jahr 2019 legten insgesamt 33 Sportler das Sportabzeichen ab. 10 Kinder, 1 Jugendliche und 22 Erwachsene haben die Bedingungen für „bronze“, „silber „oder“ gold“ geschafft.
Die Kinder erhielten ihre Urkunde bei ihrer Weihnachtsfeier.
Die Erwachsenen lud der Verein zur Übergabe der Urkunde für den 30.01.2020 ein. Vor ein paar Jahren hatte unser Ehrenvorsitzender Hartmut Schlüter die gute Idee, alle Sportler zu einer gemein-samen Feier einzuladen. Diese Tradition darf nun ich weiterführen und freue mich über 18 Vereins-mitglieder, die an diesem Abend zusammen kamen, um ihre Urkunde überreicht zu bekommen. Aber auch um sich lebhaft über Leistungen, Vereinsangebote, Veranstaltungen und auch Privates auszu-tauschen.
Ich durfte 2 mal die Urkunde für „bronze“, 5 mal für „silber“ und 15 mal für „gold“ überreichen.
Es gab für 2019 einige Erstverleihungen und viele Wiederholungen. Besonders gratulieren möchte ich Margret für die 36., Friedrich für die 47. und Manfred für die 54. Wiederholung. Wir können sie uns ja als Vorbild nehmen.
Die Ehrung auf Stadtebene musste leider wegen des Corona-Virus abgesagt werden. Deshalb wissen wir noch nicht, ob wir eine Platzierung erreicht haben.
Darum, auch 2020 wieder mitmachen, andere Sportler motivieren es zu versuchen und zeigen, dass die Sportler des Turnerbundes die Sportabzeichenbedingungen in den Kategorien Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und Koordination erfüllen können.
Auch 2020 gibt es wieder Übungsangebote an drei Mittwoch Abenden auf dem Sportplatz Föhren-weg. Vorgesehen ist der 22. Juli, der 29. Juli und der 05. August 2020. Wir beginnen um 18.00 Uhr und enden spätestens um 20.00 Uhr.
Gäste sind herzlich willkommen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können bei diesen drei Übungsangeboten einmal in das „Sportabzeichen“ hineinschnuppern und sicherlich feststellen : mit ein bisschen Übung ist es zu schaffen.
Die Sportabzeichenabnahme ist für Samstag, den 05. September 2020 um 15.00 Uhr auf der Sport-anlage Föhrenweg in Haarzopf vorgesehen.
Mit sportlichem Gruß
Brigitte Nötzel
Die Mongolei – ein fernes, fremdes Land
Am 13. Januar hatte Ulrike Odenthal, selbst langjähriges Mitglied im Turnerbund Essen -Haarzopf 1903 , unsere Vereinsmitglieder zu einer Zusammenkunft mit der Institution„ Rat u. Tat „ eingeladen. In einem Raum der Pfarrei Christus König schilderte sie in einer Präsentation ihrer Lichtbilder ihre Eindrücke und Erlebnisse in dem uns so fremden Land.
In einem kurzen geschichtlichen Exkurs zeigte sie uns anhand von Karten die einstige Ausdehnung des doch recht bedeutenden Landes.Zu Zeiten
Dschingis Khans hatte es die größte Ausdehnung ,vom Kaspischen Meer bis zum Japanischen Meer.
Dschingis Khan war ein Khan der mongolischen Völker.(Khan ist ein Titel der türkisch – mongolischen Herrscher). Er war der Begründer des mongolischen Reiches. Er vereinte die mongolischen Stämme und eroberte weite Teile Zentralasiens und Nordchinas.Die Mongolei ist fast dreimal so groß wie Frankreich und ist das am dünnsten besiedelte Land der Erde. Begründet ist das in der nomadischen Lebensweise der Bevölkerung. Diese führt nur zu geringer Urbanisierung und schwacher Infrastruktur. Ein weiterer Grund für die geringe Bevölkerungsdichte ist der schamanische Glaube, der Eingriffe in die Natur nicht erlaubt.
Es war nicht Ulrikes Absicht , einen wissenschaftlichen Vortrag zu halten, mit den Informationen aus dem Internet. Ihre Bilder zeigten Eindrücke von der endlosen Weite der natürlichen Steppenlandschaft und von der Lebensweise der dort lebenden Mongolen. Ulrike lebte mit ihnen in einer Jurte und nahm an deren täglichen Leben teil. Eine Jurte ist ein großes Wohnzelt. Jede Familie hat eine Jurte, die immer wieder ab – und neu aufgebaut werden muss, wenn die Familien mit ihren Ziegen, Kühen und Schafen umherziehen und neue Grasplätze suchen. Ulrike zeigte etliche Bilder von mongolischen Familien, die miteinander arbeiten,feiern und umherziehen. Sie sind Mongolen und wollen nicht, dass Menschen mit dem Down Syndrom Mongolen genannt werden. Es gibt kaum befestigte Straßen. Das Pferd ist das wichtigste Fortbewegungsmittel. „Du musst reiten können“, sagte Ulrike und zeigte sich selbst mutig bei einem Ritt in der Steppe.
Das Bild der Steppe zeigt immer wieder Owoos. Das sind Steinhügel am Ortsaus- oder – eingang Jeder, der in den Krieg zog , warf einen Stein auf den Haufen. Wenn er zurückkam, nahm er einen Stein vom Hügel und nahm ihn mit nach Hause, aus Dankbarkeit, dass er den Krieg überstanden hatte. Die Steine, die auf dem Hügel blieben, war die Anzahl derer, die im Krieg gefallen waren.
Heute sind diese Steinhügel auch noch eine rituelle Stelle. Jeder, auch jeder Reisende, der die Stadt , und wenn es auch eine Jurtenstadt ist, verlässt, umkreist den Hügel dreimal. Bei jeder Umrundung wirft er einen Stein auf den Haufen. Man bittet um ein gute Reise oder Heimkehr.
Die Steinhaufen sind auch Opferstellen. Es werden Geld, Gebetsfahnen oder auch ,als hohes Gut, Schafsköpfe geopfert, um die Götter gut zu stimmen.
Ulrike arbeitete in der Stadt Sowd auch in einem sog.Krankenhaus. Es ist in unserem Sinn ein abrissreifer Bau, dessen Schäden Ulrike mit dem Arzt gemeinsam reparierte.Für uns kaum vorstellbar. Das Krankenhaus verfügt über fünf bis acht Krankenzimmer mit vielen Betten, die mit bunten Ziegenhaardecken abgedeckt sind. Viele Patienten liegen dort, wie in einer Jurte. Das Krankenzimmer ist für uns offen einsehbar und gleicht einem spärlich eingerichteten Wohnzimmer.Armselig. Der Arzt sitzt in Jeans und Pullover hinter einem Tisch und strahlt Fröhlichkeit aus. Eine Mutter ist mit ihrem kranken Kind gekommen, weil sie gehört hat, eine deutsche Ärztin wäre im Krankenhaus. Aber Ulrike ist gar keine Ärztin, sie unterstützt die Arbeit des Arztes. Der wissenschaftlichen Medizin schenkt der Arzt nicht das unbedingte Vertrauen. Aber mit Schamanenhilfe wird geheilt Da bedarf es noch viel Überzeugungsarbeit. Ulrike bringt sich mit großem Engagement überall ein. So auch mit unserer Spendengabe am Ende ihres Vortrags. Der Arzt schaffte Abtrennungsvorhänge von dem Geld an, die er sogleich an der Decke des Krankenzimmers anbrachte.
Das einsame Nomadenleben in der Steppe unterscheidet sich natürlich von dem in der Hauptstadt Ulan Bator, die einst ein Nomadenlager am Fluss Tuul war. Die Stadt wurde 1839 als Sitz des Oberhauptes des Lamaismus in der Mongolei gegründet. Danach entwickelte sie sich zu einem religiösen,wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum. Während der sowjetischen Herrschaft im 20. Jh. fand eine religiöse Säuberung statt.
Gebäude aus der Sowjetzeit, Museen in den verbleibenden Klöstern und die Vermischung der traditionellen und modernen Lebensstile sind typisch für das Bild der heutigen Stadt. Fast die Hälfte der Mongolen lebt in der Hauptstadt. Modern gekleidete Menschen , einige Hochhäuser, aber noch entfernt von den Hauptstädten anderer Staaten.
Im Anschluss an die Präsentation zeigte und erklärte Ulrike handwerkliche Gegenstände, Kleidung ,Werkzeuge und Bücher, die sie in einer kleinen Ausstellung zusammengetragen hatte.
Der Applaus war Ulrike sicher. Mit viel Herzblut vorgetragen.Alle waren angesprochen, berührt und begeistert. Ulrike herzlichen Dank.
Hella Hinsel