Sportabzeichenabnahme 2021

Auch in diesem Jahr ist es uns trotz der Coronaeinschränkungen gelungen, 26 Sportlerinnen und Sportlern das Sportabzeichen abzunehmen.

Wie 2020 konnten Vereinsmitglieder und andere Interessierte an vier Abenden die unterschiedlichen Übungen aus den  Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination ausprobieren und  sich dann für eine  aus den vier Bereichen entscheiden.

Christa, Hella, Hartmut und Brigitte, unsere Prüfer für die Sportabzeichenabnahme, erklärten, gaben Anleitung zur Verbesserung der Technik, ermunterten,  stoppten  Zeiten und maßen Weiten.

Unterstützt wurden sie von zahlreichen Helfern, ohne die diese Veranstaltung nicht so reibungslos gelaufen wäre.

Der Wettergott war uns sehr gnädig. Auch bei den Terminen für das Radfahren, dem Nordic-Walking/Walking und dem 3000m Lauf. Diese Abnahmen erfolgten auf dem Messeparkplatz an der Lilienthalstraße bzw. auf der Schillerwiese.

Auch dieses Jahr gibt es wieder hohe Wiederholungszahlen bei den 6 Frauen und 10 Männern.
Besonders erfreulich ist es, dass es bei den Kindern, 8 Mädchen und 2 Jungen, ebenfalls Wiederholungen gibt.

Als Beauftragte für die Sportabzeichenabnahme bedanke  ich mich bei allen Sportlern, Prüfer/innen und Helfer/innen, die jedes Jahr aufs Neue dabei sind, damit unser Verein die Sportabzeichenabnahme anbieten kann.

Die Aktiven und die Helfer-/innen waren mit großem Engagement und viel Freude an dieser besonderen sportlichen Veranstaltung unseres Vereins beteiligt.

Vielen Dank dafür.

Vermisst haben wir das anschließende gemütliche Beisammensitzen am “Treffpunkt Garage”.

Wir hoffen auf das Jahr 2022.

Mit sportlichem Gruß

Brigitte Nötzel

 

Nordic – Walking – Wandertag

…  nun laufen wir wieder mit guter Laune und vielen Teilnehmern durch Haarzopf und die angrenzenden Stadtteile.

Fast 7 Monate, vom 31.10.2020 bis zum 22.05.2021 konnten wir auf Grund der  Coronaschutz-Verordnung unseren Sport nicht ausüben.

Jetzt treffen wir uns wieder am Donnerstag und Samstag jeweils um 9.30 Uhr am neuen Startort Rottmannshof (ev. Kirche/RAWA). Wir starten nach der gemeinsamen Gymnastik in zwei Leistungsgruppen, geführt von Übungsleitern oder unseren Helfern. Wir laufen auf unterschiedlichsten Wegen bei jedem Wetter. Um 11.30 Uhr sind die Gruppen in Haarzopf zurück. Mittlerweile sind wieder gut 25 Sportler aktiv. Unsere Übungsleiter sind Peter Nickel, Wolfgang Krämer und Brigitte Nötzel, die zur Zeit die Abteilung leitet. Als Helfer stehen uns Sigi Hay und Manfred Weißer zur Seite.

Leider gab es auch 2021 weder im Frühjahr den Walkingtag in Überruhr, noch im Spätsommer den Onkolauf in der Gruga.  So haben wir uns unsere eigenen Highlights geschaffen. Alle paar Wochen bietet Sigi besondere Ziele in Haarzopf und Umgebung an. Er ist sehr geschichtsinteressiert und -kundig und führt die Gruppe zu besonderen Zielen, um dort und auch unterwegs wissenswertes aus der Vergangenheit zu erzählen. Manchmal ist die Anfahrt mit dem Auto zum aktuellen Ausgangspunkt nötig,  um die vorgegebene Zeit von 2 Stunden einzuhalten.  Zeitgleich wird mit einem Übungsleiter ab Rottmannshof gelaufen.

Auch unseren Sommerausflug mit Mittagessen konnten wir am 30. September 2021 wieder auf-nehmen. Sigi hat alles wunderbar organisiert und uns auf Umwegen in 2  1/2 Stunden von Haarzopf zur Straußenfarm geführt. Fast 30 Teilnehmer genossen diesen Tag bei bestem “Walkerwetter” und leckerem Essen. Nachmittags ging es dann auf kürzerem Weg zurück nach Haarzopf.

Die Teilnehmer und die Übungsleiter sagen Sigi ein herzliches Danke schön für diesen wunderbaren Tag.

Wir wünschen allen Aktiven weiterhin Freude an diesem Sport und hoffen sehr, dass noch mehr Interessierte bei uns mitmachen möchten.

Mit sportlichem Gruß

Brigitte Nötzel

Sportabzeichenabnahme 2021 auf dem Messeparkplatz

Die letzte Prüfung zum Deutschen Sportabzeichen 2021, 200m und 20km Zeitfahren waren absolviert. Das Wetter sowie die günstigen Windverhältnisse brachten für die Teilnehmer Zeitverbesserungen auf der 20km Strecke bis zu 3 Minuten. Brigitte hatte wie immer gefahrene Runden und Zeiten festgehalten und dokumentiert.  Alle Teilnehmer waren mit ihren Leistungen zufrieden.

Uli

Änderungen bei den Corona-Maßnahmen – 21.05.2021

Liebe Vereins-Mitglieder,

hiermit möchten wir euch darüber informieren, dass mit den ab 21.05.2021 für die Stadt Essen gelockerten Corona-Maßnahmen, der Sportbetrieb im Freien ab sofort wieder möglich ist.

 

Was bedeutet dies allgemein?

  • Kontaktfreier Sport ist nun im Freien wieder möglich.
  • Bis zu 20 Personen incl. Übungsleiter können sich zum Sport im Freien treffen.
    Teilnehmende durchgeimpfte oder geheilte Personen (gegen Nachweis) werden hierbei nicht gezählt.  Der Mindestabstand von 1,5 Meter ist hierbei einzuhalten.
  • Auf Sportanlagen können mehrere Kindergruppen bis zu 14 Jahren zzgl. 2 Aufsichts-Personen Sport betreiben. Zwischen den Gruppen muss jedoch ein Sicherheitsabstand von mindestens 5 Meter eingehalten werden. Die Gruppen dürfen sich nicht vermischen.
  • Der Übungsleiter ist angehalten, eine Liste der teilnehmenden Mitglieder für jeden Trainingstag zu erstellen, für vier Wochen aufzubewahren und anschließend zu vernichten.
  • Hallensport und Nutzung der Duschen ist weiterhin nicht erlaubt.

Was bedeutet diese Lockerung nun konkret für den Vereinssport des Turnerbunds Haarzopf?

  • Die Sportangebote im Freien (Nordic Walking, Lauftreff) können mit den o.g. Einschränkungen wieder stattfinden. Durchgeimpfte oder geheilte Mitglieder werden gebeten, dem Übungsleiter einen Nachweis vorzulegen.
  • Für die weiterhin nicht durchführbaren Sportangebote in der Halle gibt es die Alternative über angebotene wöchentliche Video-Meetings am Training teilzunehmen (z.B. Yoga, Jedermänner, etc.)
  • Weiterhin ist es den Übungsleitern freigestellt, alternative Sportmöglichkeiten im Freien anzubieten (Beispiel: anstatt Hallen-Gymnastik wird gewandert, Kinderturnen wird von der Halle auf den Sportplatz verlegt). Hierzu bitten wir die Mitglieder bzw. Übungsleiter der betroffenen Trainingsgruppen sich in geeigneter Weise auszutauschen.

Wir hoffen, dass wir mit diesen Lockerungen einen ersten Schritt in Richtung Normalisierung des Vereinssports machen werden. Bitte haltet euch beim Sport unbedingt an den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Sobald es neue Informationen geben wird (abhängig vom Inzidenz-Verlauf), werden wir euch zeitnah informieren. Schaut bitte auch regelmäßig auf unsere Vereins-Homepage (tb-essen-haarzopf.de)

In diesem Sinne wünschen wir euch frohe Pfingstfeiertage und bleibt gesund!

Der geschäftsführende Vorstand Turnerbund Essen-Haarzopf 1903

Abschied als Übungsleiterin: Christa Buschmann

Liebe Sportlerinnen und Sportler

Seit dem 30.06.2020 habe ich meine Übungsleitertätigkeit im Turnerbund Haarzopf beendet.

50 Jahre Übungsleiterin mit wechselnden Funktionen haben mich sportlich und geistig fit gehalten. Jetzt aber möchte ich den Sport nur noch als Teilnehmer genießen.

Ich möchte mich bei allen auf diesem Wege für die Treue und die Geschenke zu meinem Abschied bedanken , die ich noch nicht persönlich erreicht habe.  Besonders die Tafel mit den Unterschriften und netten Sprüchen hat mich sehr gefreut. Sie hat schon einen Ehrenplatz.

Zur Zeit mache ich als Hochrisiko-Patientin mit dem Sport in den Ferien eine Pause.

Bleibt gesund

 

 

 

 

Eure Christa 

TURNBETRIEB STARTET WIEDER AB 25.05.2020!

Ab Montag, 25.05.2020 startet der Turnbetrieb wieder für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab dem Alter von 6 Jahren.

Bitte meldet Euch bei den Übungsleitern an. Alles muss unter Einhaltung der Coronaschutzregeln laufen.

Dafür sind die Übungsleiter verantwortlich. In der Halle können max. 15 Personen turnen.

Die Telefonnummern der einzelnen Übungsleiter findet ich auf der Seite mit dem Kursplan.

13.01.2020 – Bericht über die Mongolei

Die Mongolei – ein fernes, fremdes Land

Am 13. Januar hatte Ulrike Odenthal, selbst langjähriges Mitglied im  Turnerbund Essen -Haarzopf 1903 , unsere Vereinsmitglieder zu einer Zusammenkunft mit der Institution„ Rat u. Tat „ eingeladen. In einem Raum der Pfarrei Christus König schilderte sie in einer Präsentation ihrer Lichtbilder ihre Eindrücke und Erlebnisse in dem uns so fremden Land.

In einem kurzen geschichtlichen Exkurs zeigte sie uns anhand von Karten die einstige Ausdehnung des doch recht bedeutenden Landes.Zu Zeiten

Dschingis Khans  hatte es die größte Ausdehnung ,vom Kaspischen Meer bis zum Japanischen Meer.

Dschingis Khan war ein Khan der mongolischen Völker.(Khan ist ein Titel der türkisch – mongolischen Herrscher). Er war der Begründer des mongolischen Reiches. Er vereinte die mongolischen Stämme und eroberte weite Teile Zentralasiens und Nordchinas.Die Mongolei ist fast dreimal so groß wie Frankreich und  ist das am dünnsten besiedelte Land der Erde. Begründet ist das in der nomadischen Lebensweise der Bevölkerung. Diese führt nur zu geringer Urbanisierung  und schwacher Infrastruktur. Ein weiterer Grund für die geringe Bevölkerungsdichte ist der schamanische Glaube, der Eingriffe in die Natur nicht erlaubt.

Es war nicht Ulrikes Absicht , einen wissenschaftlichen Vortrag zu halten, mit den Informationen aus dem Internet. Ihre Bilder zeigten Eindrücke von der endlosen Weite der natürlichen Steppenlandschaft und von der Lebensweise der dort lebenden Mongolen. Ulrike lebte mit ihnen in einer Jurte und nahm an deren täglichen Leben teil. Eine Jurte ist ein großes Wohnzelt. Jede Familie hat eine Jurte, die immer wieder ab – und neu aufgebaut werden muss, wenn die Familien mit ihren Ziegen, Kühen und Schafen umherziehen und neue Grasplätze suchen. Ulrike zeigte etliche Bilder von  mongolischen Familien, die miteinander arbeiten,feiern und umherziehen. Sie sind Mongolen und wollen nicht, dass Menschen mit dem Down Syndrom Mongolen genannt werden. Es gibt kaum befestigte Straßen. Das Pferd ist das wichtigste Fortbewegungsmittel. „Du musst reiten können“, sagte Ulrike und  zeigte sich selbst mutig bei einem Ritt in der Steppe.

Das Bild der Steppe zeigt immer wieder Owoos. Das sind Steinhügel am Ortsaus- oder – eingang Jeder, der in den Krieg zog , warf einen Stein auf den Haufen. Wenn er zurückkam, nahm er einen Stein vom Hügel und nahm ihn mit nach Hause,  aus Dankbarkeit, dass er den Krieg überstanden hatte. Die Steine, die auf dem Hügel  blieben, war die Anzahl derer, die im Krieg gefallen waren.

Heute sind diese Steinhügel auch noch eine rituelle Stelle. Jeder, auch jeder Reisende,  der die Stadt , und wenn es auch  eine Jurtenstadt ist, verlässt, umkreist den Hügel dreimal. Bei jeder Umrundung wirft er einen Stein auf den Haufen. Man bittet um ein gute Reise oder Heimkehr.

Die Steinhaufen sind auch Opferstellen. Es werden Geld, Gebetsfahnen oder auch ,als hohes Gut, Schafsköpfe geopfert, um die Götter gut zu stimmen.

Ulrike arbeitete in der Stadt Sowd auch in einem sog.Krankenhaus. Es ist in unserem Sinn ein abrissreifer Bau, dessen Schäden Ulrike mit dem Arzt gemeinsam reparierte.Für uns kaum vorstellbar. Das Krankenhaus verfügt über fünf bis acht  Krankenzimmer mit vielen Betten, die mit bunten Ziegenhaardecken abgedeckt sind. Viele Patienten liegen dort, wie in einer Jurte. Das Krankenzimmer ist für uns offen einsehbar und gleicht einem spärlich eingerichteten Wohnzimmer.Armselig. Der Arzt sitzt in Jeans und Pullover hinter einem Tisch und strahlt Fröhlichkeit aus. Eine Mutter ist mit ihrem kranken Kind gekommen, weil sie gehört hat, eine deutsche Ärztin wäre im Krankenhaus. Aber Ulrike ist gar keine Ärztin, sie unterstützt die Arbeit des Arztes. Der wissenschaftlichen Medizin schenkt der Arzt nicht das unbedingte Vertrauen. Aber mit Schamanenhilfe wird geheilt Da bedarf es noch viel Überzeugungsarbeit. Ulrike bringt sich mit großem Engagement überall ein. So auch mit unserer Spendengabe am Ende ihres Vortrags. Der Arzt schaffte Abtrennungsvorhänge von dem Geld an, die er sogleich an der Decke des Krankenzimmers anbrachte.

Das einsame Nomadenleben in der Steppe unterscheidet sich natürlich von dem in der Hauptstadt Ulan Bator, die einst ein Nomadenlager am Fluss Tuul war. Die Stadt wurde 1839 als Sitz des Oberhauptes des Lamaismus in der Mongolei gegründet. Danach entwickelte sie sich zu einem religiösen,wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum. Während der sowjetischen Herrschaft im 20. Jh. fand eine religiöse Säuberung statt.

Gebäude aus der Sowjetzeit, Museen in den verbleibenden Klöstern und die Vermischung der traditionellen und modernen Lebensstile sind typisch  für das Bild der heutigen Stadt. Fast die Hälfte der Mongolen lebt in der Hauptstadt. Modern gekleidete Menschen , einige Hochhäuser, aber noch entfernt von den Hauptstädten anderer Staaten.

Im Anschluss an die Präsentation zeigte und erklärte Ulrike handwerkliche Gegenstände, Kleidung ,Werkzeuge und Bücher, die sie in einer kleinen Ausstellung zusammengetragen hatte.

Der Applaus war Ulrike sicher. Mit viel Herzblut vorgetragen.Alle waren angesprochen, berührt und begeistert. Ulrike herzlichen Dank.

Hella Hinsel

Weihnachtsmarktfahrt nach Aachen und zum Schloss Merode

Der 11.12.2019, der Tag unserer Weihnachtsmarktfahrt, fing schlecht an: es regnete in Strömen! Trotzdem eilten viele bunte Regenschirme zum vereinbarten Treffpunkt. Einige verschwanden wieder, weil die Vordächer der Radter Kirche Schutz boten. Irgendwann kam auch unser Bus, etwas verspätet durch einen mehr als üblichen Stau auf der A40. Und dann vergaßen doch unsere Sportler tatsächlich die Bedeutung einer roten Ampel, so schnell wollten sie ins Trockene, nämlich in den Bus….Aber wenn Massen über die Straße gehen, halten die Autos auch an, wenn sie eigentlich grün haben!

Und damit begannen die positiven Seiten des Tages. Zügig erreichten wir Aachen. Am Bendplatz hieß es sich zu entscheiden: gehen wir zuerst nach Lindt, evtl. noch zu Lambertz und dann auf den Weihnachtsmarkt oder lieber andersherum? Oder kein Werksverkauf und dafür lieber ein bisschen mehr Weihnachtsmarkt und mehr Dom? Alle nutzten die drei Stunden in Aachen in  kleinen Gruppen und freuten sich an dem was sie erlebten, z.B. über die Printenfiguren rund ums Rathaus, echte Printen, bei deren Herstellung sie zusehen und die sie probieren und vielleicht auch einkaufen konnten. Andere besuchten den Kaiserdom und nahmen sogar an einer Führung teil. Nachdem dann auch bald der Regen aufhörte, konnten wir die Bratwurst und den Glühwein besser genießen.

Nur eine kurze Fahrt, auf der schnell einige Einkäufe begutachtet wurden,  dann erreichten wir das Schloss Merode. Um den wassergefüllten Burggraben herum standen viele Hütten mit einem reichlichen Angebot an größtenteils weihnachtlichen Objekten. Einigen Handwerker wie z.B.  Glasbläser und Drechsler konnte man auf die Finger schauen, wie sie die zum Verkauf angeboten Sachen herstellten.

Wir wärmten uns an den vielen Feuerstellen oder an den Glühweintassen. Wer wollte konnte die Tassen mit dem Aufdruck des Schlosses kaufen. Anders als in Aachen gab es hier nur wenige Stände mit „Nahrungsangeboten“, dafür aber noch ein Schlosscafe.

Im Hellen konnten wir überall bequem schauen, als es dunkel wurde genossen wir die Spiegelungen der vielen Lichter im Wasser des Burggrabens und die Beleuchtung der Burg.

Als wir uns um 18 Uhr auf den Rückweg machten waren sich die meisten sicher, dass wir hier ein lohnendes Ziel kennengelernt hatten, einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt mit einem abwechslungsreichen Angebot.

Eine Stunde später erreichten wir fröhlich Haarzopf. Hier wurden wir wettermäßig freundlicher  empfangen als am Morgen. Aber was macht das schon, die Meinung unserer Turnschwestern und –brüder war einhellig: wir hatten einen tollen Tag mit vielen Eindrücken erlebt.

Text: Doris Bavendiek

Fotos: Renate Kremer

Weihnachtsfeier der Frauen 2019 am 2. Dezember 2019

In diesem Jahr fand die Weihnachtsfeier der Frauen wieder in dem bewährten Lokal Sierra Nevada in der Siedlung  Heimaterde statt. Der Saal war für unsere Feier für fast 80 Sportlerinnen festlich geschmückt worden und die Damen vom Festkomitee hatten sogar für jede Teilnehmerin ein hübsches Geschenk vorbereitet. Das gebotene Programm war sehr vielfältig und abwechslungsreich.

Nach der Begrüßung durch Lars und dem Rückblick durch Christa auf die Ereignisse des Jahres 2018 sangen wir von Gita auf der Gitarre begleitete Weihnachtslieder, die viele an ihre eigene Kindheit erinnerten und zum Erzählen „von früher“ anregten.

Ein nicht ganz ernst gemeintes Rezept von Gitte mit viiiiel Whisky und eine arg schaurige Adventserzählung von Loriot lockerten u.a. die Stimmung auf. Bei angeregter Unterhaltung wurden dann die bestellten Speisen verputzt und als „Nachtisch“ noch ein lustiges Spiel und ein Ruhrgebiets-Interview mit der Bergmannstochter „Dr. Antonia Cerwinsky-Querenburg“ geboten. Weitere Weihnachtslieder und Gedichte  und die Verteilung der Geschenke rundeten die gelungene Veranstaltung perfekt ab. 

Es war wiedermal ein sehr schöner Abend!

Ursula Kallenborn-Weber

Herbstsingen bei Bruno

Aus dem angekündigten Frühlingssingen wurde ein Herbstsingen. Am 15. September fanden sich 35 Seniorinnen und Senioren unseres Turnerbundes im Vereinsheim des SuS Haarzopf ein, um gemeinsam zu singen. Ein Herr aus Altendorf hatte die Ankündigung dieser Veranstaltung in der Zeitung gelesen und sich dann zu uns gesellt.
Bei Kaffee und Kuchen ließ es sich gut klönen. Zwischenzeitlich hatte Karin ihr Akkordeon ausgepackt und den Notenständer aufgebaut. Gleichzeitig hatte Dieter Liedermappen ausgeteilt, so dass jeder außer der ersten Strophe auch alle weiteren mitsingen konnte.
Da es nicht viele bekannte Herbstlieder gibt, gingen alle auf Karins Vorschlag ein. So sangen wir ein Wunschkonzert mit Jäger-, Wander- und Volksliedern. Wir waren begeistert, schmetterten laut und fröhlich mit und hätten noch gern bis in den Abend gesungen. Aber nach fast zwei Stunden gab es leider mit Sierra Madre del Sur den Abschlusssong.
,,Das war richtig erfrischend” meinte Uta, “hat Spaß gemacht”. ,,Wann singen wir wieder?” wollten viele beim Verabschieden von mir wissen. Nun freuen sie sich auf die anvisierte Veranstaltung im nächsten Jahr.

Mein Dank geht an Karin, Dieter und Bruno.

Hella Seniorenbeauftragte