Weihnachtsmarktfahrt nach Aachen und zum Schloss Merode
Der 11.12.2019, der Tag unserer Weihnachtsmarktfahrt, fing schlecht an: es regnete in Strƶmen! Trotzdem eilten viele bunte Regenschirme zum vereinbarten Treffpunkt. Einige verschwanden wieder, weil die VordƤcher der Radter Kirche Schutz boten. Irgendwann kam auch unser Bus, etwas verspƤtet durch einen mehr als üblichen Stau auf der A40. Und dann vergaĆen doch unsere Sportler tatsƤchlich die Bedeutung einer roten Ampel, so schnell wollten sie ins Trockene, nƤmlich in den Busā¦.Aber wenn Massen über die StraĆe gehen, halten die Autos auch an, wenn sie eigentlich grün haben!
Und damit begannen die positiven Seiten des Tages. Zügig erreichten wir Aachen. Am Bendplatz hieĆ es sich zu entscheiden: gehen wir zuerst nach Lindt, evtl. noch zu Lambertz und dann auf den Weihnachtsmarkt oder lieber andersherum? Oder kein Werksverkauf und dafür lieber ein bisschen mehr Weihnachtsmarkt und mehr Dom? Alle nutzten die drei Stunden in Aachen in kleinen Gruppen und freuten sich an dem was sie erlebten, z.B. über die Printenfiguren rund ums Rathaus, echte Printen, bei deren Herstellung sie zusehen und die sie probieren und vielleicht auch einkaufen konnten. Andere besuchten den Kaiserdom und nahmen sogar an einer Führung teil. Nachdem dann auch bald der Regen aufhƶrte, konnten wir die Bratwurst und den Glühwein besser genieĆen.
Nur eine kurze Fahrt, auf der schnell einige EinkƤufe begutachtet wurden, dann erreichten wir das Schloss Merode. Um den wassergefüllten Burggraben herum standen viele Hütten mit einem reichlichen Angebot an grƶĆtenteils weihnachtlichen Objekten. Einigen Handwerker wie z.B. GlasblƤser und Drechsler konnte man auf die Finger schauen, wie sie die zum Verkauf angeboten Sachen herstellten.
Wir wƤrmten uns an den vielen Feuerstellen oder an den Glühweintassen. Wer wollte konnte die Tassen mit dem Aufdruck des Schlosses kaufen. Anders als in Aachen gab es hier nur wenige StƤnde mit āNahrungsangebotenā, dafür aber noch ein Schlosscafe.
Im Hellen konnten wir überall bequem schauen, als es dunkel wurde genossen wir die Spiegelungen der vielen Lichter im Wasser des Burggrabens und die Beleuchtung der Burg.
Als wir uns um 18 Uhr auf den Rückweg machten waren sich die meisten sicher, dass wir hier ein lohnendes Ziel kennengelernt hatten, einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt mit einem abwechslungsreichen Angebot.
Eine Stunde spƤter erreichten wir frƶhlich Haarzopf. Hier wurden wir wettermƤĆig freundlicher empfangen als am Morgen. Aber was macht das schon, die Meinung unserer Turnschwestern und ābrüder war einhellig: wir hatten einen tollen Tag mit vielen Eindrücken erlebt.
Text: Doris Bavendiek
Fotos: Renate Kremer
