Weihnachtsfeier der Frauen 2018

Wie in jedem Jahr fand auch 2018 wieder die Weihnachtsfeier der Frauen in der Sierra Nevada, im ehemaligen Krug zur Heimaterde, statt. 78 ehemalige und aktive Sportlerinnen trafen sich zum gemütlichen Beisammensein unter anderem mit Weihnachtsliedern und Geschichten. Christa verlas einen Rückblick über die sportlichen Aktivitäten und Erfolge des vergangenen Jahres. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Von einem guten Stern begleitet fuhren Abends wieder alle nach Hause.
Gitte, Renate, Doris

Fahrt zum Waldweihnachtsmarkt auf dem Landgut Krumme in Velen am 30.11.2018

Pünktlich um 11:30 Uhr starteten wir an gewohnter Stelle mit Graf-Reisen nach Velen. Kurz nach der Abfahrt scholl der Wunsch nach ā€žPiccolƶchenā€œ durch den Bus. Im Kühlschrank war aber nur eine einsame Flasche. Kurze Panik bei Einigen – aber der Busfahrer holte aus dem Außenkühlschrank weitere, trinkbereite Flaschen, so dass schließlich alle ganz entspannt die Fahrt genießen konnten. Gut gelaunt kamen wir am Weihnachtsmarkt an. Hier verstreuten sich die Businsassen recht schnell über das GelƤnde. ZunƤchst war es nicht so voll, so dass man in Ruhe die ausgestellten Waren und z.T. exklusiven und originellen Geschenkideen betrachten konnte. Und manch eine/r fand ein passendes Weihnachtsgeschenk. Als es dunkler wurde erstrahlte die Beleuchtung aus tausenden Lichtern und setzte den Weihnachtsmarkt in ein effektvolles Licht. Glühwein und Kartoffelspiralen, Reibekuchen oder Grünkohl sorgten für innere WƤrme … aber Kaffee und Kuchen auch! Um 18 Uhr wollten scheinbar 80% der Besucher wieder nach Hause. Am Bustreff standen neun Busse mit laufenden Motoren, so dass wir statt Weihnachtsduft Dieselabgase einatmen mussten. Wir waren froh als unser Bus kam und wir ins Innere flüchten konnten. Ohne Stau kamen wir um kurz vor 20 Uhr wieder wohlbehalten in Haarzopf an. Ein gelungener Tag lag hinter uns, mit einem schƶnen Einstieg in die Adventszeit.
Gitte, Renate, Doris

Seniorenfahrt nach Solingen – 10.10.2018

Das historische Schleifermuseum ā€žBalkhauser Kottenā€œ in Solingen war das Ziel unserer Seniorenfahrt. Solingen, weltbekannt als Klingenstadt, liegt in einer wunderschƶnen Landschaft des Bergischen Landes. Sein Wasserreichtum wurde frühzeitig genutzt und so wurden die BachtƤler und gerade das Tal der Wupper zu den Ƥltesten Industrie- und Gewerbestandorten. Es handelte sich um kleine WerkstƤtten, meistens Familienbetriebe. So gehƶrte auch der Balkhauser Schleiferkotten, erstmal 1504 als Betrieb erwƤhnt, zu den 109 Schleiferkotten, die die Basis für die spƤtere Industrie bildeten.

Natürlich hatten sich auch in den BachtƤlern, vorwiegend um Remscheid, SchmiedewerkstƤtten angesiedelt. ā€žSchmettenā€œ und ā€žKottenā€œ  – Schmieden und Kotten – bildeten das Herz der Klingenindustrie, denn die Schmieden lieferten die Rohteile, die in den Schleifereien geschliffen wurden. Die Schleifsteine kamen  aus der Eifel. Auch dort entwickelte sich eine Zulieferindustrie.

Herr Müller, unser Museumsführer, erklƤrte die Arbeitsweisen in dem Balkauser Kotten. Er war damals ein Doppelkotten, in dem 70 Schleifer gleichzeitig in zwei Etagen die Rohklingen zu Schwertern, Degen und SƤbeln schliffen und polierten. Die Arbeitsbedingungen waren schlecht. Steinstaub brachte viele TodesfƤlle. Auch die Frauen hatten als sog.ā€œ Lewerfrauenā€œ – Lieferfrauen- ihren Arbeitsbeitrag zu leisten. Sie trugen die fertigen Klingenerzeugnisse in einem Korb auf dem Kopf aus dem Tal die BerghƤnge hinauf zu den Abnehmern.

Das Wasser der Wupper wurde durch einen Graben zu dem Schleiferkotten umgeleitet. Es trieb ein riesiges Wasserrad unterschlächtig an, welches seinerseits der Hauptantrieb für alle anderen Schleif- und Poliersteine war. Danach wurde das Wasser durch die Fortführung des Grabens der Wupper wieder zugeführt. Der Kotten stand also auf einer Insel.

Auch wenn das Gedränge in dem kleinen Museum groß war, lauschten wir interessiert den Worten unseres Kottenführers. Er beantwortete alle unsere Fragen mit Herzblut und zeigte anschaulich an alten Fotografien die traditionsreiche Schneideindustrie auf der Grundlage der Wasserkraft, die mit der Erfindung der Dampfmaschine an Bedeutung verlor. Die Werkstätten zogen dann aus den Tälern auf die Höhen.

SelbstverstƤndlich konnten wir den Balkauser Schleiferkotten nicht verlassen, ohne ein ā€žZƶppkenā€œ zu kaufen. Zƶppken ist das Balkhauser Kotten Küchenmesser.

Gern wƤren wir bei dem herrlichen Sonnenschein in der Landschaft im Wuppertal geblieben. Aber der Wagen der rollt.

Die Weiterfahrt hatte Obenrüden zum Ziel, ein Ort im Bergischen Land.  Wer kennt ihn schon? Wo liegt er denn? Am Ende der Welt? Man kƶnnte es meinen. Schmale, steile und kurvenreiche Sträßchen stellten an unseren Busfahrer Roland enorme Anforderungen. Auch wir atmeten auf, als wir im Tal am Restaurant ā€žAm Rüdensteinā€œ ankamen. Beeindruckt waren wir von der Größe und von der Lage des Familienbetriebes in den sonnenbeschienenen Wupperwiesen. Wir freuten uns auf die Bergische Kaffeetafel, die wir mit allem ā€žDrƶm en Dranā€œ in einem gemütlichen Raum und in behaglicher AtmosphƤre genießen durften.

Steifer Reis mit Zimt und Zucker, frische Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne, Pflaumenmus mit Quark, ein Brotkorb mit Schwarzbrot, Rosinenstuten und Graubrot, ein großes Wurstbrett mit Leberwurst, Eichsfelder, Schinken und verschiedenen KƤsesorten machten uns große Augen.  Natürlich durfte die Drƶppelminna nicht fehlen. Auf jedem Tisch zapften wir den leckeren Kaffee selbst. Unermüdlich brachte unsere Bedienung alles bis zum Abwinken. Vollgegessen spazierten wir noch an der Wupper entlang und konnten die herbstliche Berglandschaft genießen. Hier kƶnnten wir noch lƤnger bleiben. Aber Roland startete den Motor und um 14,30 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Haarzopf.

ā€žEine wunderschƶne Veranstaltung! Und das Superwetter! Toll!ā€œ So klang es, als wir uns verabschiedeten. Ich schließe mich den Aussprüchen der Teilnehmer an: ā€œEin harmonischer Tag mit strahlender Freude ! Leider konnten nur 25 Teilnehmer mitfahren ,das Museum war so klein.ā€œ

Text:  Hella Hinsel

Bilder Dieter Ranz und Hella Hinsel

16. Onkolauf 2018

Am 15. September 2018 nahmen 20 LƤuferinnen und LƤufer  vom TB Haarzopf am Onkolauf in der Gruga teil.

Es war nicht mehr so heiß wie in den Tagen zuvor, aber unsere Blicke gingen immer in Richtung Himmel. Dunkle Wolken kamen, zogen aber vorbei. Endlich kam der Startschuß und 293 Walker/innen und NW Walker/innen  machten sich auf den Weg. Jede Runde war 2,5 km lang und jeder Teilnehmer konnte nach Herzenslust seine Runden laufen.

Viele der Haarzopfer Teilnehmer liefen 3 Runden = 7,5 km für das Sportabzeichen.

Zum 1. Mal machten wir Reklame mit Leibchen, auf denen unser Vereinslogo gedruckt war.

Die Frauen trugen grüne und die Männer blaue Leibchen.

Nach dem Empfang der Urkunden saßen wir noch bei Kaffee und Bier in zufriedener Runde beisammen.

 

Christa

 

Frƶbelsterne basteln – 14.11.2018

Auf Wunsch einiger Vereinsmitglieder biete ich am Mittwoch, den 14.11.2018, um 10:00 Uhr
im Clubhaus des Sus Haarzopf am Fƶhrenweg einen Termin an, um das Falten eines Frƶbelsternes zu erlernen.

 

Brigitte, Uta und ich  werden euch bei der komplizierten Technik helfen.
Ein geringer Materialkostenbeitrag wird nƶtig sein.

Anmeldungen ab Oktober bei den Übungsleitern oder bei mir.
Ich freue mich, wenn die Veranstaltung stattfindet.

Bis dahin grüße ich recht freundlich     

Hella

Kajaktour am 27.07.2018

Auf Einladung von Marc Kluge traf sich die Freitagsgruppe bei der RAWA am Baldeneysee zu einer Bootsfahrt. Mit dabei waren Dieter Marquardt, Detlef Stehr, Bernd Knuth, Horst Guntermann, Manfred Deckers und Wolfgang Stachowiak. Wir trafen uns am Freitag, den 27.7.18 um 17.30 Uhr bei der RAWA am Baldeneysee, wo wir zunƤchst wegen der hohen Tagestemperatur (34°C) im Schatten von Marcs Wohnwagen gemeinsam ein kühles Begrüßungsbier tranken und den weiteren Ablauf besprachen. Danach trugen wir gemeinsam das schwere Holzkajak aus dem Bootshaus zum Anlegesteg und ließen es zu Wasser. Auf Anweisung von Marc wurden dann die PlƤtze im Boot belegt und jeder mit einem Stechpaddel ausgerüstet. Wechselseitig saßen wir im Boot und Marc am Ruder. Dann ging es los. Ziel war die Anlegestelle Haus Scheppen. Mit viel Kraft und hohem Einsatz, aber nicht immer synchron, fuhren wir Richtung Haus Scheppen. Dort nach 45 min, angekommen vertƤuten wir das Boot am Anlegesteg und gingen zur Imbissbude. ( Currywurst ) Nach dem geselligen Beisammensein, wo Horst in Erinnerung schwelgte und erzƤhlte

wie er in den fünfziger Jahren mit seinem Vater hier war und spƤter auch ein Segelboot hier liegen hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Bei der RAWA angekommen, um ca. 20.30 Uhr, brachten wir das Boot wieder ins Bootshaus und tranken noch ein Abschiedsbier. Es war ein gelungener wunderschƶner Abend.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Marc für Idee und Ausführung.

 

Wiederholung erwünscht!

 

Wolfgang Stachowiak