13. Ćberruhrer Walkingveranstaltung des TLV Germania Ćberruhr e.V.
Am 25. April 2015 war es wieder soweit. Der TLV-Germania Ćberruhr startete seine 13. Walking-Veranstaltung mit 169 LƤufern.
Pünktlich um 14.°° Uhr leitete der Startschuà den Lauf ein.
Der Wettergott hatte es gut mit uns gemeint, denn es war weder zu heià noch regnete es. Die Betreuung auf den Laufstrecken (5 km und 10 km) im schönen Wichteltal war gut und das gereichte Wasser sorgte für den Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes.
Ich hatte in diesem Jahr 39 Läufer für den Turnerbund angemeldet. Das war eine absolute Rekordmarke.
Leider erreichten mich 4 Krankmeldungen. Am Startplatz fehlte mir jedoch noch ein gemeldeter Läufer. Wir waren also von Haarzopf 33 Läufer.
Als der Startschuss gefallen war und die Läufer ca. 50 m unterwegs waren, kam besagter Läufer atemlos dazu. Er hatte auf dem Weg ins Wichteltal einen Autounfall, war zum Glück selbst unversehrt geblieben. Somit schloss er sich uns an und konnte seinen aufgestauten Frust gleich beim Laufen loswerden.
Leider wurde seine Zeit bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Ein Läufer von uns hat sich auf der ausgewiesenen Laufstrecke verlaufen und den Weg abgekürzt. Auch dieser Läufer wurde nicht gewertet.
Bei Kaffee, Kuchen und belegten Brƶtchen erfuhren wir dann unsere Laufergebnisse:
In verschiedenen Altersklassen belegten wir
7          1. Plätze
8         2. Plätze
6          3. Plätze
2         4. Plätze
2         5. Plätze
2         6. Plätze
1Ā Ā Ā Ā Ā Ā Ā Ā Ā 7.Ā Platz
1Ā Ā Ā Ā Ā Ā Ā Ā Ā 8.Ā Platz
1Ā Ā Ā Ā Ā Ā Ā Ā Ā 9.Ā Platz
2         10. Plätze
Auch über die letzten PlƤtze freuen wir uns ā zeigen sie doch, dass Mitmachen einfach wichtig ist und Ausdauer nur durch Training erzielt wird.
Die Teilnahme vom TB Haarzopf mit 34 LƤufern wurde mit dem 1. Platz und einem Pokal belohnt.
Am 14. April führte Frau Hartmann unsere Seniorengruppe des TB – Essen ā Haarzopf 1903 e.V. durch die Pax Christi Kirche in Bergerhausen. In einem kurzen informativen Vortrag erfuhren wir Wissenswertes über die Intention, die Architektur und ihre Kunstwerke.
Die einschiffige Basilika ist eine grundrissgleiche Doppelkirche. āDer Altar der Oberkirche steht auf den Stützpfeilern des Altares der Unterkirche,ā erklƤrte Frau Hartmann. Die Verbindung der beiden Kirchen zeichnet ein Rebstock in leuchtenden Glasfenstern. In der Unterkirche finden wir die Wurzeln des Rebstockes, die dann in der Oberkirche zu seiner Fruchtentfaltung gelangen.
1950 wurde die Pax Christi Kirche erbaut. āAber schon im Kriegsjahr 1940,ā so erfuhren wir, ā versprachen sich junge katholische MƤnner und ihr Kaplan Dr. Heyer, eine GedenkstƤtte zu schaffen, damit man diejenigen, die nicht mehr aus dem Krieg zurückkehren, stets in Erinnerung behƤlt.
Wir betraten zuerst die Unterkirche und waren sogleich von dem Raum beeindruckt. Uns blieb genügend Zeit zum Verweilen. ā Ich habe gar nicht gewusst, dass es so eine Kirche in Essen gibt,ā sagte Christa. Ja so eine Kirche ! Ein Ort der Mahnung, der Erinnerung an Menschen, die durch Gewalt umgekommen sind. Es herrscht eine warme AtmosphƤre. Hellbraune gebrannte Steine mit hellem Namenszug sind in den Boden eingelassen. Hier und dort brennt eine weiĆe Kerze auf den Namensfeldern. Bekannte Namen hoher Persƶnlichkeiten (J. F. Kennedy), aber auch Namen von wenig genannten Menschen sind zu finden. Dazu einige Orte des grausamen Geschehens (Lockerbie, Erfurt, World Trade Center) ā Sicher wird auch über die Aufnahme des German Wings Absturzes in die Gedenkliste nachgedacht werden,ā erhielt Hella ihre Frage danach beantwortet.
In der Oberkirche geben viele künstlerische Werke die Geschichte von Menschen in der Bibel wieder.ā Der Hƶrende ā von Toni Zens ist wohl das bekannteste Werk der Kirche,ā sagte Frau Hartmann. āEine Deutung kƶnnte sein: Einander zuzuhƶren, um sich besser zu verstehen.ā
Mit dem Ćberreichen einer groĆzügigen Spendensammlung bedankten und verabschiedeten wir uns von Frau Hartmann.
āEs war mal wieder eine lohnenswerte Veranstaltung,ā stellten die Teilnehmer beim abschlieĆenden gemütlichen Kaffeetrinken in der Hubertusburg fest.
Hella Hinsel
Fotos: Renate Kremer
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Als weiteren Besichtigungspunkt schlägt die Gruppe den Besuch der Essener Synagoge vor. Unsere Seniorenbeauftragte bemüht sich darum.
Historische Bilderausstellung im Maria-Jucharz-Heim vom 25.4.2015 –Ā 06.05.2015
In dieser Ausstellung, die tƤglich zwischen 11.00 – 18.00h für Jedermann geƶffnet ist, werden historische Fotos aus Haarzopf gezeigt. Hierbei ist auch der Turnerbund Essen-Haarzopf 1903 e.V. mit vielen Akteuren der Vergangenheit zu sehen. Wer also in Erinnerungen schwelgen will oder ein Interesse an Haarzopf damals und heute hat, sollte sich die Fotoausstellung unbedingt ansehen. Die erste Fotoschau vor einigen Wochen war ein groĆer Erfolg, deshalb diese Wiederholung
Anscheinend werden die Haarzopfer Bürger doch ordentlicher, denn so wenig Dreck und Abfall wie in diesem Jahr kam noch nie zusammen.
Trotz regnerischenĀ Wetter kamen sieben Turnbrüder zusammen, um die StraĆen und das UmfeldĀ des Fƶhrenweg, Birkmannsweg, Alte Hatzperstr. zu reinigen. Man fand wieder merkwürdige Dinge, die aber hier nicht nƤher erlƤutert werden müssen. 4 groĆe MüllsƤcke und einige Ton-und Plastik, Bauschutt- und HausratgegenstƤnde wurden zusammengetragen und zur Abholung durch die MüllabfuhrĀ bereitgestellt. Zum Abschluss der Arbeiten setzte dann ein starker Schauer ein, so dass alle froh waren an der Vereinsgarage im „Trockenen“, ein warmes Brühwürsten, Brƶtchen und ein GetrƤnk zu sich nehmen zu kƶnnen.
Wir machen natürlich im nächsten Jahr wieder mit, is doch klar ! Pico Bello !
Die Prellballmannschaften des Turnerbunds haben an der 37. Regional Meisterschaften im Prellball teilgenommen.
Wir gratulieren der Mannschaft MƤnner 40 zum ersten Platz und damit zur Westdeutschen Meisterschaft.
Die Mannschaft Männer 60 schaffte es auf Platz 2 in dieser Alterskategorie. Auch hier Glückwunsch an die Vizemeister.
Durch das hervorragende Abschneiden beider Mannschaften haben diese sich für die Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft qualifiziert.