26.08.2026 – Ausflug nach Ahrweiler, 5 Jahre nach der Flut

Am 26. August fand unser Jahresausflug statt, an dem diesmal 60 Personen teilnahmen. Wir fuhren frühmorgens mit dem Bus von Graf’s Reisen nach Ahrweiler, einem bezaubernden mittelalterlichen Städtchen inmitten von Weinbergen. Am Ahrtor wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt. 2 Gruppen erkundeten zu Fuß mit je einem Stadtführer die schöne Altstadt mit gut erhaltener Stadtmauer und vier Toren, während die 3. Gruppe mit dem „Ahrtal-Express“ Sehenswertes der beiden Stadtteile Bad Neuenahr und Ahrweiler entdeckte. Staunend konnten wir an den Hochwassermarken der Häusern sehen, was und wieviel in den vergangenen 5 Jahren an Wiederaufbau geleistet wurde. Besonders wurden wir auf einige Fachwerkhäuser hingewiesen, bei denen die Renovierung wohl noch Jahre dauern wird.
Eine Besonderheit von Ahrweiler stellen die 4 Huten – frühere Weide- und Wehrbezirke – dar, vier verschiedene Bereiche, in die die Altstadt auch heute noch eingeteilt ist. Sie pflegen ihre jeweilige Gemeinschaft bei Festen oder treten gegeneinander an, wie im jährlichen Wettstreit beim Bergfeuer am Martinstag.
Mittags ging es mit Graf’s Reisen weiter zum Bad Neuenahrer Brauhaus, wo wir uns bei einem leckeren Mittagessen für die zweite Tageshälfte stärkten. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der ältesten Winzergenossenschaft der Welt in Mayschoss. Bei einer Führung durch das kleine Weinbaumuseum und die traditionellen Kelleranlagen mit ihren unzähligen kleinen und großen Holzfässern sowie einer Schatzkammer mit besonderen Weinen erfuhren wir Interessantes über die Geschichte des Weinbaus im Ahrtal. Die anschließende Weinprobe in einem der Kellerräume wurde zu einem unterhaltsamen, interessanten und schmackhaften Erlebnis mit leckerem Brot, Wasser und vor allem Wein aller Couleur. Vielleicht bin ich nicht die einzige, die in dem Zusammenhang erfuhr, dass es als Pendant zum allseits bekannten Spätburgunder auch einen Frühburgunder gibt.
Birgit Gamp-Schmock


PS: Insgesamt war es ein wunderbarer Tag, vor allem, weil durch diese Art von Ausflügen das Gemeinschaftsgefühl im Verein wieder gestärkt wurde.
Gitte Nötzold