Neuigkeiten

Achtung: Die Freitags – Kinder-Turnen Gruppe (17.00h-18:30h) ist so voll, dass wir keine weiteren Neuanmeldungen annehmen können. Es wird eine Warteliste für Interessierte eingerichtet.

Vater-Mutter-Kind Kurs 01/2015

neuer Kurs vom 09.01. – 26.06.2014

Leider sind alle Kurs-Plätze belegt!

Liebe Eltern,

am 09.01.2015 beginnt ein neuer Kurs für Ihr Kind und Sie zu dem wir Sie herzlich einladen möchten.
Der Kurs ist für Kinder zwischen 1 und 3 Jahren ausgerichtet.
Bei den 1-jährigen Kindern erwarten wir, dass diese schon selbstständig laufen können.

Von den mitturnenden Eltern wünschen wir uns die Mithilfe beim Aufbau- und Abbau der Übungsgerätschaften und die aktive Begleitung Ihres Kindes während der Turnstunde nach den Vorgaben der Übungsleiterin.

Die Turnstunde kostet 6,00 Euro für vereinsfremde Kinder und 4,00 für Kinder mit Vereinsmitgliedschaft. Letzteres würden wir sehr begrüßen, da wir hierdurch die Möglichkeit zur besseren Sportförderung durch die Sportverbände und die Stadt Essen haben könnten.

Der Kurs ist auf 24 Termine bis zu den Sommerferien ausgelegt.
Die Kursgebühr wird für die Gesamtlaufzeit erhoben und beträgt:

96,00 Euro für Vereinsmitglieder und 144,00 Euro für vereinsfremde Kursteilnehmer

Kinder zahlen 6,00 Euro Monatsbeitrag und  6,00 Euro Anmeldegebühr im Verein.

Anmeldungen sind bis zum 07.01.2015 schriftlich oder per e-mail (tb-essen-haarzopf@t-online.de) einzureichen.

 

 

Fotos: Turnerbund Haarzopf (Quelle wird nachgereicht)

Weihnachtsfeier 2014 der Kinder

am Samstag den 13.12.2014 fand ab 15.00h  die Weihnachtsfeier der Kinder im Verein in der Turnhalle am Föhrenweg statt.

15 Helfer hatten dafür ab 10.00h  morgens Aufbauten, Zelte, Tische, Bänke, Verkaufsstände für selbstgemachte Waffeln, Kuchen, Kinderpunsch und andere Getränke gefertigt.

Die Halle wurde weihnachtlich geschmückt, sogar ein echter Tannenbaum war uns von den Pfadfindern zur Verfügung gestellt worden. Eine Torwand, ein Stand um gestapelte Dosen zum umzuwerfen, ein buntes Versteckzelt und jede Menge Turnmatten warteten auf die “Kleinen”.

Mit dem Weihnachtsmann kamen dann auch die ersten Eltern mit Ihren Kindern und wurden herzlichst begrüßt. Jedes Kind konnte sich mit dem “lieben Weihnachtsmann” fotografieren lassen, und die Kinder standen Schlange.

In der Weihnachtsbäckerei wurde im Chor der Kinder oder von einzelnen gesungen, die das Mikrophon toll fanden. Die Halle war gut gefüllt.

Eine Weihnachtsgeschichte wurde verlesen, Kinder wurden geehrt und beschenkt für ihre häufige Teilnahme an den Sportstunden und dann gab es auch noch kleine Geschenke für jeden, auch die Helfer erhielten einen Schoko-Nikolaus.

Hauptatraktion war jedoch der Zaubernde Bauchredner der die Kinder zu  tosendem Beifall, Geschrei und Gelächter brachte. Er darf bestimmt bald wieder kommen.

Die staunenden Eltern und Großeltern hatten viel Lob für die Veranstaltung und den Einsatz der Helfer!

Fotos: Wolfgang Krämer

Weihnachtsfeier 2014 der Frauen

Mehr als 80 Frauen feierten wie jedes Jahr mit musikalischer Begleitung.
Diesmal mit  Dieter Ranz am Klavier und Rolf Lackmann mit der Gitarre und zarter Tenorstimme.
Es wurden kleine Geschenke verteilt und etwas vorgeführt Ein Tanz im Dunkelen, sichtbar waren nur die Taschenlämpchen, welche zum Takt der Musik leuchteten und sich bewegten. Sehr einfühlsam war dies, so wurde mir berichtet.

 Vielen Dank an Christa Buschmann und ihrer kleinen Helferschar,
die sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen!

Fotos: Turnerbund Haarzopf (Quelle wird nachgereicht)

Straßenbahnfete 2014

Die Straßenbahnfete im Jubiläumsjahr 2014

Am ersten Samstag im September 2014 fand als weiterer Höhepunkt im 111. Vereinsjahr die Straßenbahnfete des Turnerbundes Essen-Haarzopf statt. Am Treffpunkt Bushaltestelle Erbach sammelten sich bei gutem Wetter die ca. 40 Teilnehmer.
Um 14:00 Uhr ging es gemeinsam mit dem Bus 147 mit einem Umstieg am Rathaus Essen zum EVAG-Betriebshof an der Goldschmidtstraße im Essener Ostviertel.Dort wartete bereits die historische Straßenbahn Nr. 1753 mit drei Wagen (Baujahr 1963) und zwei freundliche EVAG-Straßenbahnfahrer. Nach einer kurzen Einweisung über die Verhaltensregeln in der Bahn und den Ablauf starteten wir pünktlich um 15:00 Uhr die Sonderfahrt kreuz und quer durch unsere schöne Stadt Essen.
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Strb 2 Für das leibliche Wohl unterwegs war reichlich mit kalten Getränken, Laugenstangen und Wurst vorgesorgt worden. Zur weiteren Hebung der guten Stimmung ließen unsere Discjockeys Schlager, Pop und Oldies über die Lautsprecher der alten Straßenbahn erklingen.
Zunächst ging es über das Essener Zentrum durch Altendorf, vorbei an Borbeck und Schönebeck bis nach Frintrop im Nordwesten von Essen. Nach einem kurzen Zwischenstopp wendete die historische Straßenbahn und fuhr gemütlich zurück zum Essener Hauptbahnhof. Weiter ging es durch Rüttenscheid bis zur Endhaltestelle in Bredeney im Essener Süden. Das dritte Ziel der Sonderfahrt war Essen-Katernberg, welches über den Rheinischen Platz, Essen-Stoppenberg und vorbei an der Zeche Zollverein erreicht wurde. Ohne viele Zwischenhalte konnte Essen so mit der Straßenbahn aus einem für viele Autofahrer ungewöhnlichen Blickwickel betrachtet und unbekannte Ecken entdeckt werden. Strb 3
Strb 4 Während der Straßenbahnfete standen natürlich Geselligkeit, Frohsinn und nette Gespräche im Vordergrund. Zum Schluss der Fahrt stieg die Stimmung auf den Höhepunkt und eine Polonaise schlängelte sich durch die ganze Straßenbahn. Gegen 18:00 Uhr erreichte unser Sonderzug wieder den Betriebshof an der Goldschmidtstraße. Die Rückfahrt im Bus mit einem Umstieg am Viehofer Platz endete ca. 18:20 Uhr an der Haltestelle Erbach.

Über den schönen Tag
und die gelungene Straßenbahnfete
wird man sicher noch lange berichten.

 

Peter Toschew

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Fotos: Turnerbund Haarzopf (Quelle wird nachgereicht)

Radtour 2014

 

Die Radfahrer im Verein

waren mal wieder unterwegs, mit 10 Männer, 4 echte Fahrräder, 6 Elektroräder, durchradelten sie das Cloppenburger Land.
Von Cloppenburg ging die Radtour nach Barßel, Lindern, Essen/Oldenburg, Damme, zum Dümmersee und nach Vechta und zurück nach Cloppenburg. 400 km radelten Turner der Jedermänner, durch Felder und Wiesen, soweit das Auge sah,
vorbei an unzähligen Masthöfen für Rinder, Schweine und Geflügel, Spargel- und Erdbeerfeldern.
Wir sahen traumhafte Anwesen und mit schönen Garten freuten uns über den nicht versteckten Wohlstand dieser Gegend mit weniger als 7 % Arbeitslosigkeit.

Alle Radfahrer hatten diesmal die Vereinswarnwesten an, was zu einer ungewohnten Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer führte.
So wurde gehupt, gewunken und auch beobachtet, „was wir wohl für welche wären“?
Ob polnischen Spargelstecher, Erdbeerpflücker oder Bauleute, alle glaubten wohl, wir seien entweder vom Zoll zur Kontrolle derer die ein schlechtes Gewissen haben, oder auf Übung für irgendwas.
Jedenfalls fielen wir auf und man sah entlang der Straße nur eine orangefarbene Fahrradkarawane von bis zu 200 m Länge, denn Abstand zum Vordermann musste ja sein.
Vom Cloppenburger Stadtpark aus folgten wir der sogenannten Boxenstop Route.
Boxen sahen wir wenig, gestoppt wurde oft, denn wo ist den nun die Route ?
Die Beschilderung ließ zu Wünschen übrig, zu klein, zu versteckt, zu ungenau.
Trotz allem kamen wir Dank der Führung durch Willy und Ulli und dem Einsatz der anderen 8 hilfreichen Mitfahrer immer pünktlich in unseren Quartieren an.
Die Hotels und Gasthöfe der Boxenstop Route waren ausgezeichnet und so ließ sich jeder Abend auch bei guten Speisen und Getränken genießen. Die Wege waren überwiegend sehr gut, wie auch das Wetter, welches uns nur einmal kurzfristige mit Wind und Regen überraschte. Zum Glück konnten wir uns unterstellen, leider hatte der Unterstand kein Dach, aber was soll es, nass ist nass und bis wir ins Hotel kamen, waren wir wieder trocken.

Die 6 Tage vergingen wie im Flug und es gibt über das hier geschilderte hinaus noch viele mehr oder wenig interessante Einzelheiten, die sicher im Wort noch Ihre Runde machen.

Manfred W, Dieter R. Ulli B.,Willy B. Karl-Heinz K., Hubert J., Rolf L.,Matthis K., Detlef S., Wolfgang K. wollen nächstes Jahr wieder los, das Tourziel ist noch offen.

Bericht: w.k.

 

Fotos: Volker Grett

Ausflug zur Zeche Zollern

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111 Jahre Turnerbund Essen – Haarzopf 1903

Jubiläumsfahrt zum Industriedenkmal Zeche Zollern

Am 8. April trafen sich 50 Vereinsmitglieder an der Ev. Kirche in Essen – Haarzopf zur Busfahrt zur Zeche Zollern in Dortmund – Lütgendortmund.Unser 1. Vorsitzender Volker Grett ließ, da er verhindert war, durch mich viele Grüße an die Teilnehmer ausrichten und wünschte uns auf diesem Weg eine erlebnisreiche Fahrt. Der geschäftsführende Vorstand war durch unseren 2. Vorsitzenden Lars Schlüter,  unseren Geschäftsführer Wolfgang Krämer
und durch unsere Kassiererin Uta Albert vertreten.
Nach problemloser Fahrt erreichten wir unser Ziel und  warensogleich über den Blick durch das Eingangsportal erstaunt.
Dazu später mehr.
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45zoll “ Rabotti – Rabotti ” —  “ Wirklich Sklavenarbeit  ” —
“ Am schlimmsten war der Lärm “ steht heute in Leuchtschrift am Leseband in der Kohlenwäsche der damaligen Zeche.
Ein Tonbandgerät gibt den Krach wieder, dem die Lehrlinge, Alte und teils Invaliden beim Auslesen der Steine ausgesetzt waren.
Den ganzen Arbeitstag lief das Band mit dem Kohle- Steingemisch an ihnen vorbei. Umgeben von Staubwolken, griffen sie mit bloßen Händen die Steinsbrocken und warfen sie hinter sich in die Loren. Wir sind betroffen, obwohl wir das alles wissen. Wir waren Kinder des Ruhrgebietes, haben den aktiven Bergbau erlebt. Daher sind wir ganz besonders überrascht und beeindruckt, als wir auf Zeche Zollern eine Schachtanlage vorfinden, die einem ehemaligen prunkvollen Adelsschloss gleicht. 441zoll
Freyas spontane Äußerung:“  Wie eine Kathedrale! ““ Wie die Backsteingotik in Norddeutschland “ , meint Uta.
20zoll “ Warum aber diese aufwändige Bauweise für eine Schachtanlage ? “, wollten wir wissen. “ Genau, das war die Idee : Ein Schloss der Arbeit. Der Architekt Paul Knobbe baute es im Auftrag der Gelsenkirchener Bergwerks AG. “, erfuhren wir weiter. “ Repräsentationswille und Machtdemonstration bestimmten die architektonische Bauweise, den sozialen Anspruch und die technische innovative Ausstattung. Wer hier arbeitete war stolz darauf.”
Unsere Führung durch das Museum beginnt in der Lohnhalle. Der Bau und die Ausschmückung erinnern an einen alten Bahnhof. Jede Woche erhielten die Bergleute hier ihr Lohntüte an einem Schalter.Bei unserem weiteren Gang durch das Museum treffen wir auf einige Relikte des Bergbaus. Überall entdeckt jeder etwas , was er erklärt haben möchte. Unsere Führerin hat ihre bestimmten Punkte, über die sie Auskunft gibt, scheut aber keine Mühe auf unsere Fragen in aller Ruhe einzugehen, dass am Ende alle zufrieden und begeistert sind.Ich möchte nur wenige Facetten aus dem Bergbau aufführen: 20zoll
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  • Der “ Kübelmajor” musste den Toilettenkübel aus dem Schacht ans Tageslicht bringen und entsorgen.    Immerhin gab es schon eine solche Toilette, Abort genannt.
  •  Es gab auch eine kleine Krankenstation.

Das Schlimmste war der Steinstaub, der sich auf  die    Lungenbläschen legte, sodas die Bergleute alle unter einer  “Steinstaublunge” litten. Wir haben vielleicht alle das Bild des Bergmanns vor Augen, der leicht gebeugt, auf ein Kissen gestützt, am offenen Fenster  frischeLuft einatmet. Hatte er die Krankheit nicht überstanden,
war er nicht mehr am Fenster zu sehen.
Er war weg vom Fenster!

Anfangs brachte ein kleines  “Ölfunzelchen”
das Licht in den
Streb.Der Fortschritt war eine 4 kg schwere Grubenrundleuchte,bis dann die Kopflampe zum Einsatz kam.
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33zoll Die Zeit als die Zeche Zollern gebaut wurde,
war auch die Zeit 
der Turnvereinsgründungen.So auch unser Turnerbund.
Selbst für die Bergleute gab es die sportliche Ertüchtigung unter
Turnvater Jahns Motto:                 frisch, fromm, fröhlich, frei!
Ein weiterer Höhepunkt ist die fast restaurierte Maschinenhalle. Sie  ist ein Juwel und hebt sich in ihrer Bauweise von der Backsteingotik ab. Der Berliner Architekt Bruno Möhring hat sie aus Glas geschaffen, welches in ein Eisengerüst eingesetzt wurde.
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Wir bestaunen schmucke Fenster im Jugendstil an Fassaden und über dem Eingangsportal.
Solche Ausschmückungen waren für Industrieanlagen recht ungewöhnlich,
passte aber zu der Idee der Machtdemonstration.
Die Besichtigung des Verwaltungsgebäudes, das Hauptgebäude des Ehrenhofs,
schloss unsere Führung ab.
Hier hatten der Direktor und die Steiger ihre Büros und Empfangsräume.
Im Innern ziert ein Jugendstilgeländer den repräsentativen Aufgang.
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47zoll “ Fünfzig Jahre wurde auf Zeche Zollern Kohle abgebaut.”, meint unsere Führerin, Im Zuge der Kohlekrise wurde 1955 die Kohleförderung eingestellt und  1960 die gesamte Anlage stillgelegt.
Ihren Abriss zum Zeitpunkt des Strukturwandels konnte der Landschaftsverband Westfalen – Lippe zum Glück verhindern. Zeche Zollern wurde
das 1.Industriedenkmal Deutschlands.
68zoll Ein zünftiges Mittagessen im
ehemaligen Pferdestall der
Schachtanlage rundete unsere
Veranstaltung ab. 
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19zoll Nach dem Verlassen konnten wir aus dem Bus noch die Bergmannskolonie Landwehr sehen, die zur Zeche gehörte. Sie wurde nach Fertigstellen der Zeche auch von Architekt Paul Knobbe  1904  mit  einer Direktorenvilla, 8 Steiger – und  23 Arbeiterhäusern gebaut.
“ War eine gute Idee, hierher zu fahren!
Beeindruckende Anlage! Großartige Architektur!
Solch eine Zeche habe ich noch nie gesehen!
Wirklich ein Schloss der Arbeit!”
Manfred Weißer fasst zusammen:
” Eine tolle Veranstaltung.”
Dann zählt er doch auf:” Der Bus, der Busfahrer, die Zeche, die Führungen, das Essen, die Organisation, alles war gut!
Danke !”
9000zoll  guppe
Ja, es hat alles gut geklappt. Der Zeitplan wurde eingehalten. Es gab keine Eile, alles lief ruhig ab. Die Resonanz eurerseits zeigt mir, dass es euch gefallen hat. Da hat sich mein Einsatz ja gelohnt.

Ich danke euch.

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Glück auf! 

Hella Hinsel

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Fotos: Turnerbund Haarzopf (Quelle wird nachgereicht)

Jahreswechsel

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Wir möchten allen Danke sagen,
die in diesem Jahr viel Zeit geopfert haben, damit alle Veranstaltungen zufriedenstellend ablaufen konnten. Wir wünschen allen Mitgliedern und ihren Familien ein frohes Fest und einen guten Jahresausklang sowie ein erfolgreiches Jahr 2015!
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Fotos: Sascha Driemel